Nach dem Motto „Das Gute liegt so nah“ machte der CSU-Ortsverband Edelsfeld einen Ausflug in die Nachbargemeinde Auerbach. Dort stand der Besuch des Bergbaumuseums „Maffeischächte“ auf dem Programm. Ein sogenannter „Zeitzeuge“, Matthias Regn, empfing die Gäste und zeigte bei einer spannenden Museumsführung, dass er gerne Bergmann geblieben wäre. Er war einer der letzten die noch den Beruf des Bergmanns in Auerbach gelernt hatten.
Zunächst wurden die Ausmaße des Abbaugebiets und das geförderte Erz und dessen Weg in die Maxhütte beschrieben. Nachdem einige Worte „Fachjargon“ gelernt wurden war die „Strecke“, der „Stollen“ und die einzelnen Tätigkeiten wie der „Hauer“ und „Steiger“ leichter zu verstehen. Bei der Besichtigung der beiden Grubeneinfahrschächte wurde die Arbeit und die Ausrüstung der Bergleute erklärt.
Anschließend wurde im Schaustollen die praktische Arbeit des Bergbaus vorgeführt und fast jeder erschrak über die Lautstärke der Pressluftbohrmaschine. Wieder an Tageslicht gekommen wurden die modernen Abbaumaschinen wie der Radlader und die Tunnelbohrmaschine besichtigt und erklärt.
Ein Schluck Grubenwasser sorgte beim Abschied für die nötige Stimmung und der Vorsitzende Peter Mauritz bedankte sich im Namen aller, für die ehrenamtliche Arbeit des „Fördervereins Maffeispiele“ um diese lebendige Geschichte in unserer Region zu erhalten. Eine Einkehr in ein Auerbacher Café rundete den Ausflug ab.