Einen tollen Erfolg konnte der MGV Schlicht mit einem sehr gut besuchten und begeisternden Kirchenkonzert verbuchen. Pfarrer Hruday Madanu, der in seiner Begrüßung sagte, dass die Chöre mit ihren Liedern bewiesen, wie lebendig, modern und gleichzeitig tief verwurzelt der Glaube auch in der Musik zum Ausdruck kommen kann, konnte man nur zustimmen.
Das bewies vor allem der 20-köpfige Chor Grenzenlos aus Schwend, der als Gastchor moderne geistliche Lieder zu Gehör brachte. Die Texte dieser Lieder, wie z.B. „Gott sieht“ brachten durchwegs tiefes Vertrauen in die Liebe Gottes, Geborgenheit und Zuversicht zum Ausdruck und ermutigten Menschen, als gottgeliebte Partner Selbstvertrauen zu haben und ebenso wie Gott zu handeln („Alles soll in Liebe geschehen“). „Grenzenlos“ ist nicht nur der Name des Chors, der sich auch mit Keyboard, Gitarren, Querflöten und Schlagwerk selbst instrumental begleitete, sondern nahezu grenzenlos war auch die Vielfalt der musikalischen Genres, die die Sänger und Musiker des Chors perfekt beherrschten, von afrikanischen Klängen und absolut sicheren A-capella-Gesang über anspruchsvolles rhythmisches Klatschen bis zu Liedern aus Sister Act und von den Pudhys.
Nahtlos in diesr anspruchsvollen Darbietungen reihte sich auch der MGV Schlicht mit seinen Liedern ein, denn auch diese fielen aus dem Rahmen üblicher Kirchenlieder und ließen die Zuhörer aufhorchen. Die rund 20 Sänger überzeugten mit sicherem Gesang und origineller Darbietung, so dass die Zuhörer nicht nur den humorigen Satz der Dirigentin Krügelstein „Das Schönste für des Menschen Ohr ist und bleibt der Männerchor“, sondern auch den Gesang mit großem Beifall bedachten.
Nach dem gemeinsam gesungenen Fendrich – Song „Viel schöner is` des G`fühl“ wurden am Ende des fast eineinhalbstündigen Konzerts die beiden Chöre und vor allem auch Saskia Krügelstein, die beide Chöre leitet und an dem Abend dirigierte, mit stehenden Ovationen und mit nahezu nicht enden wollendem Applaus bedacht.