Bärnauer Delegation zu Gast beim Stadtfest in Tachov – gelebte Partnerschaft, gemeinsame Projekte und neue Verbindungen. Das Stadtfest in Tachov war am Samstag, 8. August, erneut ein eindrucksvolles Zeichen der grenzüberschreitenden Verbundenheit. Zum feierlichen Empfang der Gäste um 11 Uhr im Schloss Tachov konnte Bürgermeister Petr Vrána zahlreiche Vertreter aus den Partnerstädten begrüßen. Auch eine Delegation aus Bärnau war mit Bürgermeister Michael Schedl und Mitgliedern des Stadtrats vertreten.
In seiner Begrüßungsrede freute sich Bürgermeister Petr Vrána besonders über die Gäste aus den Partnerstädten. Es sei schön, Freunde wiederzutreffen und gemeinsam Zeit zu verbringen. Gleichzeitig dankte er den Partnerstädten für die gute Zusammenarbeit. Gerade der Austausch und neue gemeinsame Ideen seien wichtig, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiterzuentwickeln. Das Stadtfest biete dafür einen besonders schönen Rahmen.
Auch für uns aus Bärnau ist der Besuch in Tachov längst mehr als ein offizieller Termin im Kalender. Die Freundschaft zwischen Bärnau und Tachov wird seit Jahren ganz praktisch gelebt. Bürgermeister Michael Schedl bedankte sich für die Einladung und betonte, dass er gerne gemeinsam mit dem Stadtrat nach Tachov gekommen sei. Die Teilnahme am Stadtfest sei inzwischen zu einer festen Institution geworden.
„Es ist wichtig, die gute Nachbarschaft zu pflegen“, war dabei die klare Botschaft. Gerade im Grenzraum zeige sich, wie wertvoll persönliche Kontakte, gegenseitige Besuche und gemeinsame Projekte sind. Unser Ziel müsse es sein, das gute Miteinander weiter zu stärken und die Zusammenarbeit auch in Zukunft mit Leben zu erfüllen.
Auch Stadtroda und Pirk zu Gast
Beim Empfang in Tachov waren neben Bärnau weitere Partnerstädte vertreten. Aus Stadtroda nahm der stellvertretende Bürgermeister Klaus Fickler teil. Zwischen Stadtroda und Tachov besteht ebenfalls eine langjährige Freundschaft, die durch gegenseitige Besuche und persönliche Kontakte gepflegt wird.
Auch die Gemeinde Pirk war mit Michael Meiler vertreten. Eine besondere Verbindung zwischen Pirk und Tachov besteht über den Radsport, der ebenfalls immer wieder Menschen und Vereine über die Grenze hinweg zusammenbringt.
Der gemeinsame Empfang machte damit deutlich, was Städtepartnerschaften im besten Sinne leisten können: Sie schaffen persönliche Beziehungen, ermöglichen neue Ideen und führen Menschen zusammen, die vielleicht nur wenige Kilometer voneinander entfernt leben, aber durch eine Staatsgrenze getrennt sind.
Für uns als Bärnauer Stadträte ist deshalb klar: Grenzen verlieren ihre trennende Wirkung vor allem dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen und Freundschaften entstehen. Das Stadtfest in Tachov hat auch in diesem Jahr gezeigt, dass diese Freundschaft zwischen Bärnau und Tachov lebendig ist.