Der Bund der Berliner und Freunde Berlins in Weiden ernannte seine langjährige Vorsitzende Bärbel Strobl zur Ehrenvorsitzenden. Strobl trat aus gesundheitlichen Gründen von ihrem Amt zurück. Bei einem Besuch in ihrem Zuhause würdigten die Mitglieder am Freitag ihre langjährigen Verdienste um den Verein.
Die bisherige Vorsitzende führte den Bund der Berliner seit März 2014. Als gebürtige Berlinerin fühlte sie sich dem Verein von Anfang an besonders verbunden. Ihr Vater war Kassier und Schriftführer, ihre Mutter Wilhelmine Dahms gehörte gemeinsam mit ihrem Mann Kurt zu den Gründungsmitgliedern des Bundes der Berliner. „Bärbel Strobl hat unseren Verein über viele Jahre geprägt und sich mit viel Herzblut für den Bund der Berliner eingesetzt. Die Ernennung zur Ehrenvorsitzenden ist deshalb eine verdiente Würdigung ihrer Arbeit“, sagte der bisherige zweite Vorsitzende Hans Forster.
Strobl wurde 1941 in Berlin geboren. Nach der Evakuierung wuchs sie mit drei Brüdern in Weiden auf. 1961 heiratete sie einen Weidener und wurde Mutter eines Sohnes. Trotz ihrer engen Verbindung zu Berlin fand sie in Weiden ihre Heimat und engagierte sich über viele Jahre im Vereinsleben.
Am 29. Mai 2010 trat Strobl dem Bund der Berliner und Freunde Berlins bei. Bereits vier Jahre später übernahm sie den Vorsitz. Bei der Hauptversammlung im März 2016 bestätigten die Mitglieder sie erneut in ihrem Amt. Zusätzlich übernahm sie damals die Aufgabe der Pressewartin.
Auch außerhalb des Bundes der Berliner engagierte sich Strobl vielseitig. Sie arbeitete als Jugendwartin und Hundeführerin im Schäferhundeverein. Zu ihren persönlichen Interessen gehörten außerdem Kampfsport, Bauernmalerei und Gitarre. Besonders der Sport blieb für sie ein wichtiger Bestandteil ihres Alltags.
Nach ihrem Rückzug aus gesundheitlichen Gründen führt Hans Forster den Verein nun kommissarisch als Vorsitzender. Der bisherige zweite Vorsitzende übernimmt damit die Verantwortung, bis die Mitglieder bei einer Neuwahl eine neue Vorstandschaft bestimmen.
Mit der Ernennung zur Ehrenvorsitzenden bleibt Strobl dem Bund der Berliner eng verbunden. Der Verein würdigte damit nicht nur ihre Amtszeit seit 2014, sondern auch ihre persönliche Verbindung zu Berlin und die langjährige Arbeit für die Gemeinschaft.