Zauberkünstler Axel Adams begeisterte sein Publikum auf der Kulturbühne des Premberger Dorfstodls mit Humor, Mentalismus und moderner Magie. Einen Zauberstab wie Harry Potter brauchte Axel Adams nicht, um die Gäste in seinen Bann zu ziehen. Mit seinem Programm „Manchmal magisch – (k)eine Zaubershow“ war der Zauberkünstler, Gedankenleser und Unterhalter auf Einladung des Kulturvereins Premberg zu Gast.
Im rustikalen Dorfstodl saßen die Zuschauer so nah am Geschehen wie selten und kamen den Geheimnissen des Magiers dennoch nicht auf die Spur. Adams verband Mentalismus mit moderner Magie, bezog das Publikum immer wieder in seine Kunststücke ein und machte die Vorstellung so zu einem gemeinsamen Erlebnis. Für einen humorvollen Auftakt sorgte ein Video mit seiner Oma. Von ihr hatte er als Kind einen Zauberkasten bekommen und war so bereits mit 13 Jahren erstmals auf der Bühne.
Staunen löste Adams gleich zu Beginn aus, als er einen markierten Fünf-Euro-Schein in einen 100-Euro-Schein verwandelte. Auch als „staatlich geprüfter Gedankenleser bei der IHK“ – wie er augenzwinkernd behauptete – überzeugte er. Ein notiertes Wort stimmte mit den Buchstaben des von einem Zuschauers per Gedanken übersandten Wortes überein. Ein Harry-Potter-Malbuch, dessen zunächst schwarz-weiße Bilder plötzlich farbig erschienen, brachte weitere Magie auf die Bühne.
Für ungläubige Blicke sorgte Adams, als er scheinbar einen Löffel im Mund um 360 Grad drehte und anschließend eine Gabel hervorholte. Ein besonderer Höhepunkt folgte mit zwei Zauberwürfeln. Mit verbundenen Augen brachte er seinen Würfel in genau dieselbe Anordnung wie das zuvor vom Publikum ein verdrehtes Exemplar. Das Publikum belohnte die verblüffende Darbietung mit kräftigem Applaus. So wurde der Abend im Premberger Dorfstodl zu einer abwechslungsreichen Mischung aus Spannung, Humor und einzigartigen Illusionen und zu einem Erlebnis, bei dem das Publikum nicht nur zusah, sondern selbst Teil der Magie wurde.