Zusammen mit Revierförster Johann Renner vom AELF Amberg-Neumarkt wurde in der Jagdgenossenschaft Achtel ein Waldbegang abgehalten. An verschiedene Flächen wurden der Zustand des Waldes, die Möglichkeiten der Bewirtschaftung und die möglichen oder notwendigen Maßnahmen nach Kalamitäten besprochen.
Die Teilnehmer waren sich einig, dass ein ordentlicher Waldwirtschaftsweg Grundlage für die Holzbringung und Waldbewirtschaftung ist. Ein bereits diskutierter, aber wieder aufgegebener, Wegebau- Ansatz soll wieder aufgegriffen werden.
Revierförster Johann Renner erläuterte anhand verschiedener Baumarten und deren Anforderungen die komplexen Zusammenhänge bei der Naturverjüngung oder Pflanzung. Die örtlich noch häufig vorkommende Kiefer wird bis zum Jahr 2100 als Hauptbaumart ausfallen, falls darunter nur Fichte nachwächst, wird das Problem noch größer werden, wenn keine standortgerechten Baumarten wachsen können. Das Zusammenspiel von Jagd und Waldbau wurde dabei besonders hervorgehoben.
Zum Schluss wurde die aktuelle Waldförderrichtlinie erläutert und das seit Juli 2025 online ablaufende Antragsverfahren erklärt. Gefördert werden auch Weiserzäune die mit einer gezäunten Probefläche und mit einer ungezäunten Vergleichfläche nach wenigen Jahren zeigen, wie sich die Naturverjüngung mit und ohne Schalenwildverbiss entwickelt.