Judith Bearkland (v.l.), Vereinschef Johannes Pretzl und die stolzen Kinder der dritten Schnitzgruppe beim Kürbisschnitzen des OGV Vilshofen-Rieden. (Bild: Michael Rabenhofer)

Kürbisschnitzen des OGV Vilshofen-Rieden der Renner

Herbstzeit ist Kürbiszeit, so auch beim Obst- und Gartenbauverein Vilshofen-Rieden, der wieder das beliebte Kürbisschnitzen für Kinder anbot. Am Vereinsgelände „Wasserhäusl” bei Vilshofen ging es am vergangenen Samstag hochher, als sich 39 Kinder den ganzen Tag über in drei Gruppen zum Schnitzen, Basteln und Spaß haben einfanden. So mancher Opa mit der Oma aber auch einige Mamas und Papas blieben bei der Schnitzaktion vor Ort und staunten nicht schlecht, als die Kinder ihre schaurig-schönen Kürbisse präsentierten. Zunächst begrüßten vom Vorstandsteam Ramona Rödl, Judith Bearkland, Johannes Pretzl und Albert Stepper die Kinder und ihre Familien. Jedes Kind durfte sich einen schönen Kürbis aussuchen und eine der gruseligen Schablonen aussuchen. „Ich will die Gruselkatze”, rief ein Mädchen. Weiter standen zur Auswahl verschiedene Gesichter, Gespenster und mehr. Nach dem Ausstechen der Schablone auf dem Kürbis ging es ans Aufsägen und Aushöhlen, damit später auch die Kerzen die gruseligen Gesichter daheim vor der Haustüre ausleuchten. „Mei is des a Batz...” schmunzelte ein Papa beim Aushöhlen eines Kürbisses. Die Kinder freute natürlich das Werkeln, auch wenn viele Händer schon bald orange wie die Kürbisse eingefärbt waren. Zum Ende hin präsentierten die Kinder stolz ihre tollen Kürbisgesichter. Im Inneren des Vereinsheims konnten sich die Familien mit Kaffee, Tee und lustigen Halloweenplätzchen samt Kuchenstücken stärken. Die Aktion ist mittlerweile derart beliebt bei Familien aus Vilshofen und der Umgebung, dass man die Kinder in mehrere Gruppen aufteilen durfte.
Die neuen Hoheiten der SG Vilstal Rieden vom Königsschießen 2026. (Bild: Michael Rabenhofer)

Königsproklamation der SG Vilstal Rieden

Bei der Schützengesellschaft Vilstal Rieden steht der Oktober ganz im Zeichen der Königsproklamation. Am Abend des 24. Oktober fand zuvor ein Gottesdienst zu Ehren der verstorbenen Mitglieder in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt statt. Für Stimmung im Schützenheim sorgte Michael Köppl. 43 Schützinnen und Schützen nahmen Teil. Zur Preisverteilung durfte Erster Schützenmeister Thomas Graf die Ehrenmitglieder Klaus Jaintzyk, Karl Kopf und Reinhard Orywol sowie Ehrenmitglied des Deutschen und Oberpfälzer Schützenbundes Ludwig Mayer begrüßen. Als bestem Schützen gelang Daniel Malotta in der Wertung Glück ein 7,2-Teiler. Bei den jungen Lichtschützen schoss sich Raphael Spitzl mit einem 87-Teiler an die Spitze der Wertung. In der Meisterwertung hatte ebenfalls Raphael mit 90 Ringen die Nase vorn. Mit der Luftpistole traf Simon Wiesner (86) am besten, auf Platz 1 der Aufgelegtschützen grüßte Klaus Jaintzyk (91). Bei den Jugendlichen gewann Andreas Singer (90), als bestem Erwachsenen wurde Manfred Hiermann (97) gratuliert. Eine selbstgestaltete Hochzeitsscheibe durften die Vereinsmitglieder auf Einladung von Anja Kalla-Hiermann und Manfred Hiermann ausschießen. Auf dieser Scheibe durfte sich Franziska Beer mit einem 168-Teiler als Gewinnerin verewigen. Anschließend wurden die Hoheiten proklamiert. Zum vierten Mal hintereinander wurde Veronika Rabenhofer Lichtliesl, heuer gelang ihr dies mit einem 571-Teiler. Ihr zur Seite steht Luis Salbeck (138) als neuer Lichtkönig. Die bisherige und neue Jugendliesl heißt Marie Beck (811) ihr Jugendkönig Andreas Singer wartete mit einem 1075-Teiler auf. Mit einem 492-Teiler wurde Gabriele Gattaut neue Liesl. Ihre erste Zofe ist Franziska Beer, Hannelore Mayer die zweite Zofe. Zweiter Ritter darf sich Dieter Teich nennen, vor ihm als erster Ritter landete Klaus Jaintzyk. Mit einem lautstarken Jubel ließ die Vereinsfamilie den neuen Schützenkönig Michael Rabenhofer hochleben. Er erzielte einen 541-Teiler.
die deutsch-französische Gruppe am Collège (Bild: Christelle Herbert)

Schüleraustausch mit Bressuire: Eine unvergessliche Reise nach Frankreich

42 Schüler der Lobkowitz-Realschule Neustadt reisten zu ihrer französischen Partnerschule, dem Collège Notre Dame in Bressuire. In der wunderschönen Gegend, die bekannt ist für die Schlösser der Loire und des Weines, brachten ihnen ihre Freunde die französische Lebensweise näher. Eine Woche voller Kultur, Action und neuer Begegnungen – vive l'amitié franco-allemande! Auf der Reiseroute erhielten die Schüler entlang von Verdun eine historische Einführung, die deutlich machte, dass die deutsch-französische Freundschaft eine wertvolle Errungenschaft ist, die es zu erhalten gilt. Die Stadt Chartres mit seiner imposanten Kathedrale, war Ausgangspunkt für einen Tagesausflug nach Paris, um den Arc de Triomphe und natürlich den Eiffelturm zu bestaunen. Für besonderes Aufsehen sorgte die Prachtstraße Champs-Elysée, die durchgängig mit deutschen und französischen Flaggen den Besuch von Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ehrte. Die Reise führte weiter nach Schloss Fontainebleau und Chambord. Im Collège hatten die Schüler beim französischen Frühstück, bei Kennenlernspielen sowie bei einer Stadtrallye Gelegenheit, ihre Gastgeber kennenzulernen. Ein Ausflug in den Freizeitpark Futuroscope bei Poitiers sorgte für Action. Am Wochenende organisierten die Gastfamilien zahlreiche Unternehmungen, und brachten ihren Gästen das französische savoir vivre näher. In der Hafenstadt Sables d'Olonne am Atlantik unternahm die Gruppe eine malerische Radtour durch das Marais de Salon, die bekannt ist für die traditionellen Salzfelder les Salines. Mit vielen neuen Eindrücken und tollen Souvenirs in ihren Gedanken und ihrem Gepäck traten die Lobko-Schüler die Heimreise an und erwarten mit Freude den Gegenbesuch in Neustadt an der Waldnaab. Ein MERCI gilt allen Beteiligten und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk, welches diese Reise als Beitrag zur Völkerverständigung gefördert hat. – Au revoir et à bientôt!
Beim Besuch des Dorfes Mödlareuth, das vom SED-Regime durch eine Mauer und andere Sperranlagen geteilt und deshalb „Little Berlin“ genannt wurde, wurde bei den Teilnehmern und Teilnehmerinnen der Senioren-Union-Informationsfahrt ein wichtiges Stück deutscher Geschichte noch einmal bewusst. Rechts im Bild: Fredi Weiß, stellv. Vorsitzender der Senioren-Union Kaolinpott. (Bild: Heiko Ultsch)

Beim Besuch in Mödlareuth an Unmenschlichkeit der SED-Diktatur erinnert

Fünf Jahre nach dem Mauerbau in Berlin ließ das DDR-Regime im 50-Seelendorf Mödlareuth eine Betonmauer quer durch den Ort errichten, um die Bewohner vor den „Imperialisten“ im Westen zu schützen. Als im August 1966 die Sperranlagen durch einen Beobachtungsturm ergänzt wurden, wurde Mödlareuth „Little Berlin“ genannt. Letztes Wochenende hatte die CSU-Senioren-Union Kaolinpott zu einer Informationsfahrt in das einst geteilte 50-Seelendorf eingeladen. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde der Besuch zu einer eindrucksvollen Erfahrung. Die Ausstellung im Museumsgebäude mit Exponaten wie dem für die (missglückte) Flucht selbstgebauten Leichtflugzeug „DOWA 81“ und ca. Fotos, die Filmdokumentation „Alltag an der Grenze“, der Vortrag über den Aufbau der DDR-Grenzanlagen und Zwangsaussiedlungen sowie der Rundgang durch die Außenanlagen riefen die Unmenschlichkeit der SED-Diktatur in Erinnerung und verdeutlichten den Wert von Freiheit und Demokratie. Museumsmitarbeiter Heiko Ultsch verstand es mit seinen interessanten und unterhaltsamen Schilderungen ausgezeichnet, den Besuchern und Besucherinnen das Schicksal der Menschen an der innerdeutschen Grenze zu veranschaulichen. Nicht nur Mauer und Stacheldraht, sondern auch die politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und alltagsgeschichtlichen Aspekte der Teilung wurden thematisiert. Der Rundgang führte an den noch erhaltenen Sperranalagen mit dem 100 Meter langen Abschnitt der ursprünglich 700 Meter langen Betonsperrmauer, dem Metallgitterzaun und dem Beobachtungsturm vorbei. Im angrenzenden Fahrzeugdepot konnte man rund 30 historische Grenzüberwachungs- und Einsatzfahrzeuge der DDR-Behörden besichtigen. Unter Beifall dankte der stellv. Senioren-Union-Vorsitzende Fredi Weiß Heiko Ultsch für die hoch interessante Führung, die eine wichtige Phase deutscher Geschichte nochmal bewusst gemacht hat.
Die neugewählte Vorstandschaft des Heimatverein Theuern mit Bürgermeisterin Elisabeth Gruber (links) und Ehrenvorstand Herbert Breitkopf (rechts) (Bild: Lukas Pronath)

Heimatverein Theuern setzt auf Kontinuität

Bei der Hauptversammlung des Heimatvereins Theuern konnte Vorsitzender Tobias Birner zahlreiche Mitglieder, Bürgermeisterin Elisabeth Gruber, 3. Bürgermeister Martin Meier, mehrere Gemeinderäte sowie die Vorstände der Theuerner Vereine begrüßen. Zu Beginn der Versammlung wurde in einer Gedenkminute der verstorbenen Mitglieder gedacht. Die Berichte der Vorstandschaft machten deutlich, dass der Verein auf einer soliden Grundlage steht und auf zahlreiche Aktivitäten der vergangenen Jahre zurückblicken kann. Kassier Richard Praller stellte die finanzielle Situation des Vereins vor. Trotz notwendiger Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten am Vereinsinventar verfügt der Heimatverein weiterhin über eine stabile Finanzlage. Die Kassenprüfer bestätigten eine ordnungsgemäße Kassenführung. Dank zahlreicher Neuzugänge konnte der Verein in den vergangenen Jahren weiter wachsen. In ihrem Grußwort hob die Bürgermeisterin die gute Zusammenarbeit mit dem Heimatverein und dessen wertvollen Beitrag für die Dorfgemeinschaft hervor. Nach der einstimmigen Entlastung der Vorstandschaft standen die Neuwahlen auf der Tagesordnung. Dabei wurde die bisherige Vereinsführung weitgehend in ihren Ämtern bestätigt. Tobias Birner wurde erneut zum Vorsitzenden gewählt, Matthias Wiendl als stellvertretender Vorsitzender, Richard Praller als Kassier sowie Silvia Schneider als stellvertretende Kassierin. Melanie Pirzer-Mrugalla folgt als Schriftführerin auf Herbert Pronath, der nach mehr als zwei Jahrzehnten nicht mehr kandidierte. Die Vorstandschaft wird durch die Beisitzer Roberto Schwab, Matthias Hahn, Stefan Wittmann, Jürgen Ebensberger und Sven Mieller ergänzt. Als Kassenprüfer wurden erneut Thomas Pirzer und Christian Schrott gewählt. Ehrenvorsitzender Herbert Breitkopf dankte den Vorstandsmitgliedern für ihren Einsatz und würdigte insbesondere die langjährige Mitarbeit der ausscheidenden Funktionsträger: Gerhard Praller für 30 Jahre, Herbert Pronath für über 20 Jahre sowie Matthias Kotzbauer und Lukas Pronath für 6 und 3 Jahre. Ebenso sprach er allen Helferinnen und Helfern seinen Dank aus, die den Verein durch ihren Einsatz tatkräftig unterstützen. Der wiedergewählte Vorsitzende Tobias Birner bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen. Gemeinsam wolle man Bewährtes fortführen, Traditionen pflegen und auch künftig das gesellschaftliche Leben in Theuern aktiv mitgestalten.
Frauen des KDFB erkundeten den beeindruckenden Basaltkegel und besuchten das Vulkanmuseum (Bild: Elisabeth Flogaus)

Auf den Spuren des Vulkanismus in Parkstein

Einen erlebnisreichen und interessanten Ausflug nach Parkstein unternahmen Frauen der KDFB-Zweigvereine Wilchenreuth, Neustadt und Störnstein. Gemeinsam begaben sie sich auf eine spannende Entdeckungsreise in die faszinierende Welt des Vulkanismus. Im Mittelpunkt stand eine Führung rund um den imposanten Basaltkegel von Parkstein. Unter der fachkundigen Leitung der Geoparkrangerin Bettina Rüstoe erfuhren die Teilnehmerinnen viel Wissenswertes über die Entstehung des markanten Naturdenkmals und die gewaltigen Kräfte, die einst diese einzigartige Landschaft formten. Anschaulich und kurzweilig vermittelte die Rangerin spannende Einblicke in die Erdgeschichte und ließ die geologischen Besonderheiten Parksteins lebendig werden. So wurde die Führung zu einer interessanten Mischung aus Naturerlebnis, Wissensvermittlung und Staunen über die Kräfte der Natur. Anschließend stand der Besuch des Vulkanmuseums Parkstein auf dem Programm. Dort konnten die Frauen ihre Eindrücke vertiefen und noch mehr über die vulkanische Vergangenheit der Region erfahren. Die Ausstellung bot eine gute Gelegenheit, das zuvor Gehörte anschaulich nachzuvollziehen und die Besonderheiten des Parksteiner Basaltkegels besser zu verstehen. Nach so vielen interessanten Eindrücken durfte natürlich auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. Im Café Hüggly in Parkstein ließen die Teilnehmerinnen den gelungenen Ausflug bei Kaffee, Kuchen und angeregten Gesprächen gemütlich ausklingen. Dabei blieb genügend Zeit für den persönlichen Austausch und das Miteinander über die Vereinsgrenzen hinweg. Alle waren sich einig: Der Ausflug nach Parkstein war eine gelungene Verbindung aus Natur, Wissen und Gemeinschaft und wird den Frauen sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben.
Die 4.Klasse vor dem Nachklärbecken (Bild: Emily Koller)

Hellauf begeistert: Klärwärter beseitigt Unklarheiten

Die vierte Klasse der Grundschule Krummennaab entdeckt, was mit unserem Abwasser passiert Regenwetter und Wasser – das passte beim Unterrichtsgang der vierten Klasse der Grundschule Krummennaab gleich doppelt! Im Heimat- und Sachunterricht beschäftigen sich die Kinder mit dem Thema Wasser. Doch was passiert eigentlich mit dem Wasser, nachdem es im Waschbecken, in der Dusche oder auf der Toilette verschwunden ist? Um diese Frage zu klären, besuchten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrer Klassenleiterin und Rektorin Kerstin Münchmeier sowie ihrer Heimat- und Sachunterrichtslehrerin Conny Schieder die Kläranlage in Krummennaab. Dort erwartete sie Klärwärter Roland Beyer, der die jungen Besucher fachkundig durch die Anlage führte. Anschaulich erklärte er die einzelnen Stationen der Abwasserreinigung. Vom Zulaufhebewerk über den Rechen bis hin zu Belebungs- und Nachklärbecken konnten die Kinder verfolgen, wie aus verschmutztem Wasser Schritt für Schritt wieder sauberes Wasser wird. Auch das Regenüberlaufbecken und der Technikraum standen auf dem Besichtigungsprogramm. Besonders beeindruckte die Klasse das computergesteuerte Schaltzentrum. Es überwacht die Anlage rund um die Uhr und meldet Störungen automatisch. So wurde deutlich, wie viel Technik und Arbeit hinter einer funktionierenden Abwasserreinigung stecken. Durch mechanische und biologische und chemische Reinigungsverfahren wird das Abwasser bis zu etwa 98 Prozent gereinigt, bevor es in die Fichtelnaab geleitet werden kann. Zum Abschluss durfte die Klasse noch Fragen stellen. Mit einem großen Applaus bedankten sich die Kinder bei Roland Beyer für die spannende Führung. Als sie die Kläranlage verließen, hatte der Regen zum Glück etwas nachgelassen. Klar war nun auch: Sauberes Wasser ist keine Selbstverständlichkeit!
Namen zum Foto: v.l.n.r. vorne; M. Müller 25 Jahre, H. Prechtl 25 Jahre, M. Honig 1. Vorständin, A. Wilhelm langjähriger Wanderführer und Wanderswart verabschiedet. Hinten: v.l.n.r.: G. Reindl 20 Jahre, H. Lippert, Ch. Öl Schatzmeisterin, Kh, Cislaghi 2. Vorstand (Bild: Maria Honig)

Neuwahlen und Ehrungen beim Bay. Wald-Verein

Nach der Begrüßung und einer Gedenkminute an die Verstorbenen Mitglieder, gab Vorständin Maria Honig einen Rückblick ins vergangene Vereinsjahr. Sie berichtete über die WettbewerbsTeilnahme beim Deutschen Wander Verbandes über das Jahreskulturthema 2026 einen 5. Platz, Deutschland weit, erreicht zu haben. Die Vereins Sommerfahrt nach Südtirol, Dolomiten, nach Brixen u. Bozen. Die mehrtägige Wanderung am Goldsteig, Sommerfest usw. Sie bedankte sich von den vielen Helfern das ganze Jahr über. Anschließend berichtete die Schatzmeisterin Christine Öl über einen soliden Kassenbestand. Ehrungen für Langjährige Mitgliedschaften ergingen an folgend Personen: Alexander Wilhelm wurde nach jahrzehntelangem Engagement und Arbeit für den Verein in den Ruhestand verabschiedet. 20 Jahre für Margit Hofmann, Helene Landsherr, Hedwig Lippert, Czescha Lock u. Gabi Reindl. 25 Jahre für Adolf Aschenbrenner, Rosi Bierler, Erika Heide, Gisela u. Manfred Müller und Hans Prechtl. 40 Jahre für Angelika Conrad. 50 Jahre für Hubert Stepper. 60 Jahre für Gerhard Schmid. Die Neuwahlen wurden vom ehm. Vorstand Rudi Maier durchgeführt. 1. Vorständin Maria Honig; 2. Vorstand Karlheinz Cislaghi; 3. Vorstand Wolfgang Zimmermann; Schatzmeisterin Christine Öl; Schriftführerin Evi Würth; Der Posten Wanderwart blieb unbesetzt, die Arbeit wird aufgeteilt. Manfred Müller berichtete über seine Sonderbus Fahrten, das sie teils sehr gut angenommen werden und das sie im neuen Jahr weitergeführt werden. Nach der Wahl gabs noch einen kleinen Ausblick ins nächste Vereinsjahr, etwa eine Fahrt in den Truppenübungsplatz Hohenfels, Fischessen, Wanderreise zur Amberger Hütte ins Ötztal und Umgebung, Goldsteig Wanderungen usw.
Gruppenfoto der 14 Paare des Ehejubiläums mit Stadtpfarrer Konrad Amschl, Pastoralreferentin Maria Wagner, Pfarrgemeinderatssprechern Monika Wild (Schwarzenbach), Theresia Meindl (Hohenthan) und Markus Fichtner (Bärnau) und den Kirchenpflegern Josef Frank (Schwarzenbach) und Josef Dill (Bärnau). (Bild: Maria Wagner)

14 Paare feierten in Bärnau ihr Ehejubiläum

Einen Tag im Zeichen von Liebe, Dankbarkeit und Beständigkeit hat die Pfarreiengemeinschaft Bärnau-Hohenthan-Schwarzenbach erlebt. Ende September fanden sich 14 Jubelpaare in der Stadtpfarrkirche Bärnau ein, um gemeinsam einen feierlichen Ehejubiläumsgottesdienst zu feiern und auf ihre gemeinsamen Jahrzehnte zurückzublicken. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand ein bildhaftes Symbol: das Trinkglas. Pfarrer Konrad Amschl ging in seiner Ansprache darauf ein, dass ein Glas oft kleine Rillen, Unebenheiten und Kanten aufweist – genau wie das echte Leben. Nicht immer laufe in einer langjährigen Ehe alles völlig glatt. Doch erst diese Ecken und Kanten machen das Glas griffig, einzigartig und stark. Entscheidend sei, dass man das Glas des Lebens immer wieder neu mit Vertrauen, Nachsicht und Liebe füllt. Für den würdigen musikalischen Rahmen sorgte der Kirchenchor Bärnau, der den Gottesdienst mit stimmungsvollen Liedern bereicherte. Im Anschluss an den Gottesdienst waren die Jubelpaare und die Pfarrangehörigen zu einem gemütlichen Stehempfang ins Pfarrheim eingeladen. Der Pfarrgemeinderat Bärnau hatte den Empfang liebevoll vorbereitet, sodass bei angeregten Gesprächen und froher Stimmung auf die Ehrengäste angestoßen werden konnte. Mit den besten Wünschen und dem Segen von Pfarrer Konrad Amschl für die kommenden gemeinsamen Jahre traten die 14 Paare schließlich den Heimweg an – gestärkt durch die feierliche Gemeinschaft.
Personen (von links): Bernhard Käß, Manuel Käß, Christian Windschiegl, Christian Stangl, Simon Rettinger, Harald Krapf, Erich Sperber, Karlheinz Budnik (Bild: Matthias Hanke)

Neues Portal „Eingang zum Waldnaabtal”

In Neuhaus trafen sich Heimatfreunde bei der feierlichen Enthüllung des neuen Portals „Eingang zum Waldnaabtal” NEUHAUS. Das Schild „Eingang zum Waldnaabtal” war in die Jahre gekommen. Es wurde immer unscheinbarer, bis es schließlich fast in Vergessenheit geriet. Auch der einst so schöne Wanderweg ins Waldnaabtal wurde mit der Zeit immer weniger genutzt. Ein neues Hinweisschild musste her, um den Zugang wieder sichtbar und einladend zu gestalten. Am Sonntag, den 25. Oktober 2026, war es schließlich so weit: In Neuhaus wurde das neue Portal „Eingang zum Waldnaabtal” feierlich enthüllt und offiziell der Stadt bzw. dem Oberpfälzer Waldverein übergeben. Trotz des regnerischen Wetters waren zahlreiche Heimatfreunde auf Einladung des OWV Windischeschenbach - Neuhaus gekommen, um diesem besonderen Ereignis beizuwohnen. Bürgermeister Karlheinz Budnik und OWV-Vorstand Harald Krapf nahmen die Enthüllung vor. Großes Engagement für die Heimat Initiator des neuen Portals war Christian Windschiegl, Chef der örtlichen Metallbau Windschiegl GmbH, der das Vorhaben mit viel Geschick, Fachwissen und persönlichem Engagement mit seinem Team vorangetrieben hat. Mit Organisationstalent und Überzeugungskraft gelang es ihm, Firmen für seine Idee zu begeistern, zu gewinnen und zur Umsetzung des Projekts einzuladen. Dank dieser Unterstützung konnte das neue Portal errichtet werden, ohne die Kommune finanziell zu belasten. Doch nicht nur die Organisation und die Gewinnung der beteiligten Firmen waren gefragt. Ebenso mussten Behörden von Stadt und Landkreis das Projekt prüfen, um alle geltenden Vorschriften und Auflagen in Einklang zu bringen. Mit seinem Wissen und seinem Einsatz gelang es Christian Windschiegl, auch diese Herausforderungen zu meistern. So entstand ein neuer, einladender Eingang, der Wanderer in beide Richtungen willkommen heißt und zugleich die Verbundenheit der Menschen mit ihrer Heimat sichtbar macht. Ein besonderer Dank an die Unterstützer Ein solches Vorhaben lebt vom Engagement vieler Beteiligter. Deshalb gilt ein ganz herzlicher Dank folgenden Firmen: • Der Schreinerei Simon Rettinger, die maßgeblich und mit viel Herzblut das markante Holzschild in Verbindung mit der Firma Volante Verkleidungssysteme erstellte. • Der Feuerverzinkerei Kreutzer aus Störnstein sowie Pulverbeschichtung Meier aus Flossenbürg. • Der Firma Käs Bau für die Erstellung der Fundamente und Kranmontage durch Manuel Käß. • Dem Ingenieurbüro Stangl-Bodensteiner für die Erstellung des Standsicherheitsnachweises (Statik). • Der Metallbau Windschiegl GmbH für die Gesamtplanung und Erstellung der Winkelstahlpfosten. • und der Stadt Windischeschenbach für die behördlichen Aufgaben. Ein Weg voller Erinnerungen und Geschichten Der Weg, an dessen Eingang das neue Portal steht, verbindet viele Menschen mit ganz unterschiedlichen Erinnerungen. Für manche ist er im Laufe der Jahre fast in Vergessenheit geraten, andere nutzen ihn noch heute gerne als Abkürzung nach Windischeschenbach oder schöne Wanderungen zur Blockhütte. Wieder andere haben sich einst mit ihrem Koffer auf den Weg gemacht, um ins Johannisthal zu gelangen. Dass der alte Eingang zum Waldnaabtal längst nicht mehr jedem geläufig war, zeigte sich gelegentlich auch im Alltag. Selbst Einheimische hatten mitunter vergessen, dass sich hier der Eingang zum Waldnaabtal befindet. Touristen, die nach dem Waldnaabtal fragten, wurden dann schon einmal nach Falkenberg geschickt – obwohl das eigentliche Ziel der Weg ins Waldnaabtal war. Eine kleine Anekdote, die heute für ein Schmunzeln sorgen dürfte und zugleich verdeutlicht, wie sehr dieser besondere Zugang aus dem Blick geraten war. Umso schöner ist es, dass der Weg nun wieder einen würdigen Eingang erhalten hat. Denn er ist weit mehr als nur ein Zugang zum Waldnaabtal: Er ist ein Stück gelebte Heimatgeschichte, das Erinnerungen wachhält und Generationen miteinander verbindet. Ein Blickfang mit Neuhauser Tradition Auf der Rückseite des neuen Portals prangt der Schriftzug „Zoiglhochburg Neuhaus”. Damit wird die besondere Bedeutung des Zoigls für Neuhaus und die lebendige regionale Brautradition hervorgehoben. Das Portal verbindet so die Schönheit der heimischen Natur mit einem wichtigen Teil der Neuhauser Tradition. Die zahlreichen Heimatfreunde ließen sich die Freude über das gelungene Projekt auch vom Regen nicht nehmen. Gemeinsam konnten sie einen besonderen Moment erleben und einen neuen Blickfang begrüßen, der dem Eingang zum Waldnaabtal wieder die Aufmerksamkeit schenkt, die er verdient. Ein stolzer Blick in die Zukunft Alles in allem kann man mit Stolz sagen: Hier ist einer der schönsten Ausgangspunkte für eine Wanderung in das atemberaubende Waldnaabtal entstanden. Das neue Portal heißt Besucher willkommen und macht Lust darauf, die beeindruckende Natur, die besonderen Felsformationen und die einzigartige Atmosphäre dieser besonderen Natur unserer Heimat zu entdecken. Dass dies ohne finanzielle Belastung für die Kommune gelungen ist, macht das Projekt umso bemerkenswerter. Es zeigt eindrucksvoll, was durch persönliche Initiative, fachliches Können, gemeinschaftliches Engagement und echte Heimatverbundenheit entstehen kann. Windischeschenbach ist das Tor zum Waldnaabtal, aber ein schmucker Eingang zum schönsten Naturschutzgebiet ist nun in Neuhaus.
Diana Herrmann und Rainer Sindersberger von der Tafel zeigen den Damen des Inner Wheel Clubs Weiden mit Präsidentin Rebecca Sindersberger die Räume der „Tafel” in Weiden (von links). Foto Inner Wheel Club Weiden (Bild: Petra Jüttner)

Inner Wheel Club Weiden spendet 1.500 Euro für die Tafel

Lebensmittel abholen, Menschen versorgen und den Alltag erleichtern: Bei der Tafel greifen viele Aufgaben ineinander. Die Damen des Inner Wheel Club Weiden haben sich vor Ort informiert und unterstützen die Einrichtung mit 1.500 Euro. Diese werden für das dringend benötigte Geld für die Fahrten zu ihren Abholstellen eingesetzt. Beim Besuch der Einrichtung und des angeschlossenen Sozialkaufhauses erfuhren die Damen, wie viel Organisation hinter der täglichen Hilfe steckt. Besonders beeindruckten sie das Engagement der Verantwortlichen und die Vielfalt der Angebote für Menschen in schwierigen Lebenslagen. Erster Vorstand der Tafel, Rainer Sindersberger, und die Geschäftsführerin Diana Hermann führten die Gruppe durch die Räume und erläuterten die Herausforderungen der Einrichtung. Dadurch wurde deutlich, dass Lebensmittelhilfe weit mehr bedeutet als das Verteilen gefüllter Einkaufstaschen. Diese Logistik wird derzeit aufgrund der gestiegenen Kraftstoff- und Energiepreise immer schwieriger zu bewältigen. Denn hinter jeder Ausgabe stehen Abholung, Transport und Vorbereitung. Zugleich müssen die Verantwortlichen den laufenden Betrieb organisieren und auf die Bedürfnisse ihrer Kundschaft eingehen. Die Mitglieder des Serviceclubs würdigten deshalb nicht nur das sichtbare Ergebnis. Ihr Dank galt ebenso den Menschen, die diese ehrenamtliche Unterstützung mit ihrem täglichen kostenlosen Einsatz überhaupt ermöglichen. An den drei Ausgabetagen Montag, Mittwoch und Freitag kommen nach Angaben der Einrichtung jeweils etwa 200 Kunden zur Tafel. Voraussetzung für den Einkauf ist eine entsprechende Bescheinigung des Sozialamts. Neben deutschen Staatsbürgern nutzen Menschen aus 17 Nationen das Angebot. Die Tafel hilft dabei unabhängig von Herkunft, politischer Zugehörigkeit oder Konfession. Maßgeblich ist die Bedürftigkeit. Der Inner Wheel Club Weiden unterstützt besonders regionale Projekte, die sich insbesondere um bedürftige Frauen und Kindern kümmern.
Zufriedene Gesichter nach der Prüfung. Von rechts, die Prüfer KBM Michael Werner u. KBM Andreas Luber, 2. Vorstand Thomas Kummer und 2. Kommandant Christian Fellner. Von links, Kommandant Sebastian Trummer, KBI Michael Iberer und Vorsitzender Christoph Greiner. (Bild: Fritz Dietl)

Prüfungen bei der FFW Massenricht

Die mehrwöchige Vorbereitung durch die beiden Kommandanten Sebastian Trummer und Christian Fellner hatte sich gelohnt. Insgesamt 16 Kameradinnen und Kameraden in zwei Löschgruppen legten folgende Prüfungen mit jeweils 0 Fehlerpunkten und innerhalb der vorgeschriebenen Sollzeit ab. Stufe 2 – Silber absolvierten Paul Rumpler, Max Fellner, Fabian Kummer, Valentin Rumpler, Katharina Luber, Simon Bock und Nico Prösl. Die Stufe 3 – Gold erreichten Christoph Greiner, David Zirnig und Silke Pamler, die Stufe 4 – Gold Blau Hubert Deichl, die Stufe 5 – Gold Grün Christian Fellner, Alexander Fleischmann und Sebastian Trummer. Klaus Reichl legte die Prüfung Stufe 6 – Gold Rot ab. Die Aufgaben Ü40 Stufe 1Bronze absolvierte Stefan Geiger. Die Aufgaben bestanden aus Knoten, Einzelprüfungen je nach Stufe und einem Löschaufbau mit Wasserentnahme aus offenem Gewässer. Prüfungsort war der Dorfweiher in Obersteinbach. Die Prüfungen nahmen Kreisbrandinspektor (KBI) Michael Iberer, Kreisbrandmeister (KBM) Michael Werner und Kreisbrandmeister Andreas Luber ab. In der anschließenden Besprechung dankte KBI Iberer den Aktiven, die ihre Freizeit für die Vorbereitung auf die Leistungsprüfung geopfert haben. Gleichzeitig betonte er die Wichtigkeit, die Grundlagen des Feuerwehrdienstes immer wieder zu üben. Kommandant Sebastian Trummer ergänzte, dass speziell dieses einsatzreiche Jahr 2026 gezeigt hat, wie wichtig gut ausgebildete Einsatzkräfte sind. Besonders gefordert war die Massenrichter Wehr beim Waldbrand zwischen Massenricht und Dürnast, bei dem man als erst eingetroffene Wehr die Versorgung der Einsatzstelle mit Löschwasser sicherstellen musste. Nach der Prüfung ging es zu einer wohlverdienten Brotzeit in die Rödlaser Berghütte.
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